Präventionsschulung – Teil 2
Ansprechpartner:in
Clara Lemke
Landesjugendleiterin
c.lemke@vmb-jugend.nrw
Anke Wamser
Admin. Referentin
0151 449 338 23
Anmeldefrist
07.04.202500:00 Uhr
Online – ganz bequem von Zuhause aus
Worum es geht
Ihr gestaltet Jugendarbeit auf Kreisebene – mit E- und D-Lehrgängen, Probenphasen, Qualifizierungsangeboten und außermusikalischen Aktionen wie Freizeiten, Aktionstagen oder Jugendbegegnungen. Diese Angebote schaffen Gemeinschaft, fördern junge Menschen und leben von Vertrauen. Genau deshalb ist ein sicherer Rahmen so wichtig.
Prävention sexualisierter Gewalt ist kein Zusatzthema, sondern ein verbindlicher Bestandteil verantwortungsvoller Jugendverbandsarbeit. Sie beginnt bei klaren Haltungen, sicheren Strukturen und handlungssicheren Verantwortlichen.
Mit dieser zweiteiligen digitalen Fortbildung vermitteln wir grundlegendes Wissen zur Prävention und konkretisieren die Umsetzung des verbandlichen Schutzkonzepts in eurer Kreisarbeit.
Termin 1 - 22.04.2026:
Grundlagenwissen zur Prävention sexualisierter Gewalt (2 Stunden)
Im ersten Termin schaffen wir eine gemeinsame Basis. Prävention braucht Wissen, Sensibilität und Klarheit über Rollen und Verantwortung.
Darum geht’s konkret:
- Sensibilisierung für Grenzverletzungen und Formen sexualisierter Gewalt
- Täter:innenstrategien und typische Risikosituationen in Lehrgängen, Probenphasen und Freizeitmaßnahmen
- Nähe und Distanz in der Jugendarbeit
- Handlungssicherheit bei Unsicherheiten oder Verdachtsmomenten
- Prävention als Leitungsaufgabe
Ziel ist es, Sicherheit im Umgang mit dem Thema zu gewinnen und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln.
Termin 2 - 29.04.2026:
Das verbandliche Schutzkonzept in der Praxis (2 Stunden)
Im zweiten Termin steht die verbindliche Umsetzung des verbandlichen Schutzkonzepts im Mittelpunkt.
Das Schutzkonzept stellt den gemeinsamen Rahmen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen dar und ist auf Kreisebene umzusetzen.
Darum geht’s konkret:
- Vorstellung des Schutzkonzepts mit seinen drei Bausteinen:
- Prävention – sichere Rahmenbedingungen schaffen
- Intervention – handlungssicher reagieren bei Grenzverletzungen
- Aufarbeitung – transparent und verantwortungsvoll nachbereiten
- Klärung von Zuständigkeiten und Verantwortungsbereichen
- Konkrete Umsetzungsschritte für Lehrgänge, Probenphasen und Aktionen
- Verankerung des Schutzkonzepts in der Kreisstruktur
Ziel ist es, das Schutzkonzept verbindlich und praxisnah im eigenen Kreis umzusetzen.
Teilnahme
Die Teilnahme an beiden Terminen ist erforderlich.
Bitte stellt sicher, dass alle verantwortlichen Personen angemeldet sind. Prävention ist keine Einzelaufgabe, sondern gemeinsame Verantwortung.
Ein wirksam umgesetztes Schutzkonzept bedeutet:
• Sicherheit für Kinder und Jugendliche
• Klarheit für Leitungs- und Betreuungspersonen
• Verlässlichkeit gegenüber Eltern und Vereinen
• Stärkung des Vertrauens in unsere gesamte Jugendarbeit
Dozentin
Daniela Ernst
Zielgruppe
Wichtig: Landes- und Kreisverbandsebene
• Kreisvorstände
• Kreisjugendvorstände
• Dozierende
• Dirigierende
• Betreuungspersonen
• Haupt- und ehrenamtliches Personal mit Verantwortung in der Jugendarbeit
Prävention beginnt nicht im Ernstfall, sondern bei der Planung eurer Angebote.
Jetzt anmelden und gemeinsam Verantwortung übernehmen.